Jobs und Karriere in Deutschland
Kamingespräch

27.01.2017

Geschäftsjahr 2016: Bosch bleibt mit Vernetzung auf Wachstumskurs

Die Bosch-Gruppe hat 2016 erneut ihren Umsatz gesteigert: nach vorläufigen Zahlen auf rund 73,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis erreicht rund 4,3 Milliarden Euro. Der mit Abstand umsatzstärkste Unternehmensbereich Mobility Solutions (60 Prozent Anteil am Gesamtumsatz) wuchs wechselkursbereinigt mit 7,0 Prozent erneut stärker als die weltweite Automobilproduktion. Der Umsatz betrug 44,0 Milliarden Euro. Insbesondere für die Vernetzung über das Internet der Dinge (IoT) und den Wandel hin zur Elektromobilität erbringt Bosch Vorleistungen in Milliardenhöhe. 2016 erhöhte das Unternehmen die Investitionen in Forschung und Entwicklung auf rund 6,6 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe beschäftigte zum 31. Dezember 2016 weltweit außerdem rund 390 000 Mitarbeiter. Das sind rund 15 000 zusätzliche Kollegen im Vergleich zum Vorjahr.

Künstliche Intelligenz: 300 Millionen Euro für neues Zentrum

Die Künstliche Intelligenz komplettiert die IoT-Kompetenz von Bosch: Zum Jahresbeginn nahm das neue Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) seine Arbeit auf. „In zehn Jahren wird kaum ein Bosch-Produkt ohne Künstliche Intelligenz denkbar sein. Entweder verfügt es selbst darüber, oder Künstliche Intelligenz hat bei der Entwicklung oder Herstellung des Produkts eine wesentliche Rolle gespielt“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Bereits in fünf Jahren sollen Produkte mit Künstlicher Intelligenz zehn Prozent des Bosch-Umsatzes erzielen. Bis 2021 wird Bosch 300 Millionen Euro in den Ausbau investieren.

Geschäftsverlauf 2016 nach Unternehmensbereichen und Regionen

Bosch steigerte seinen Umsatz in Europa nach vorläufigen Zahlen um 3,4 Prozent auf 38,6 Milliarden Euro. In Nordamerika blieb der Umsatz mit 12,4 Milliarden Euro etwa auf Vorjahresniveau. In Südamerika erhöhte die Bosch-Gruppe ihren Umsatz wechselkursbereinigt um 2,1 Prozent. In der Region Asien-Pazifik inklusive Afrika erzielte Bosch wechselkursbereinigt einen Zuwachs von zwölf Prozent. Außerdem haben alle Unternehmensbereiche außer Industrial Technology beim Umsatz wechselkursbereinigt teils deutlich zugelegt. Insgesamt hat die Bosch-Gruppe 2016 ihre internationalen Aktivitäten gestärkt und weltweit die Präsenz in Fertigung, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb ausgebaut. Auch 2017 will Bosch auf Wachstumskurs bleiben und stärker zulegen als die jeweiligen Märkte. Wettbewerbs- und Ergebnissituation aller Bereiche sollen weiter verbessert werden. Mehr Infos und detaillierte Zahlen gibt es hier:

bit.ly/2jEint9