Jobs und Karriere in Deutschland
Jubiläum Feuerwehr

06.02.2017

100 Jahre Sicherheit: Bosch feiert Werkfeuerwehr-Jubiläum und stellt neue Ausbildung vor

Vor 100 Jahren wurde die Werkfeuerwehr bei Bosch gegründet. Am 10. Februar 1917 fiel der Startschuss: Der damalige Brandmeister der Stuttgarter Berufsfeuerwehr Wendelin Mayr stellte für Robert Bosch ein zehnköpfiges Werkfeuerwehr-Team aus freiwilligen Feuerwehrmännern zusammen – und schaffte damit die Grundlage für das Feuerwehrwesen im Unternehmen. Dieses Team sorgte damals schon für Prävention und Schutz am Arbeitsplatz. Heute sind dafür weltweit etwa 1.900 Mitarbeiter in 60 Bosch-Feuerwehren tätig. In ihrem Job geht es um Gefahrenabwehr, Brand- und Umweltschutz. Weil diese Arbeit unabdingbar ist und auch die Nachfrage bei öffentlichen Feuerwehren durch gesetzliche Vorgaben steigt, sind qualifizierte Nachwuchskräfte gefragt. Deshalb plant Bosch noch in diesem Jahr, eine Ausbildung zum IHK-Beruf des Werkfeuerwehrmanns anzubieten. An rund zehn Standorten in Deutschland sollen etwa 15 junge Menschen pro Jahr auf die berufliche Aufgabe vorbereitet werden. Siegfried Czock, der für die Ausbildung und Weiterbildung bei Bosch verantwortlich ist, freut sich: „Dabei wollen wir in die betriebliche Ausbildung unsere mehr als 100 Jahre Erfahrung einbringen.“

Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, weiß: „Im Einsatzfall sind Werkfeuerwehrleute schnell vor Ort und kennen sich gut aus, um Menschenleben zu schützen oder zu retten. Vielerorts arbeiten sie mit öffentlichen Feuerwehren für die Sicherheit der Bürger zusammen“. Bosch-Feuerwehren sind ein beliebter Partner der Berufsfeuerwehren: Wenn die Lage es erfordert, ergänzen sie den Einsatz mit Personal und Gerät und tragen so auch zum kommunalen Brandschutz bei. Die hundertjährige Tradition lebt auch in der Wahl der Ausbildungsstätten weiter: Die erste Feuerwache von Bosch wird seit 1973 als Feuerwehrschule genutzt. Dort qualifizieren sich nicht nur Mitarbeiter von deutschen Bosch-Feuerwehren, sondern auch die von anderen Arbeitgebern oder freiwillige Feuerwehren. Dort soll sich nun auch ein Teil der neuen Ausbildung abspielen.

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